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Erich Kern Artikel
Erich Kern (auch Erich Kernmayer) (* 1906 † 1991) war ein österreichischer rechtsextremer Publizist, dessen Schriften u.a. zuletzt beim Verlag der Deutschen Nationalzeitung verlegt wurden.
Wichtige Schritte seiner publizistischen Karriere:
- 1936 stellvertretender Chefredakteur der Wiener Redaktion der "Essener National-Zeitung"
- 1938 Chef vom Dienst der in Wien erscheinenden Zeitung "Deutscher Telegraf"
- 1939 Gaupresseamtsleiter in der Gauleitung Wien der NSDAP
- 1940 Leiter der Pressestelle des Gauleiters von Saarland/Lothringen Josef Bürckel
- 1941 Eintritt als SS-Sturmbannführer in die SS-Division "Das Reich"
Nach 1945 gibt er mehrere rechtsextreme Zeitungen, darunter ab 1955 das Verbandsblatt der "Hilfsgemeinschaft auf Gegenseitigkeit der ehemaligen Angehörigen der Waffen-SS " (HIAG) heraus. Auch bei mehreren rechtsextremen Parteien (SRP, NPD, DVU) war Kern aktiv.
Seine Publikationen sind durchzogen vom Antisemitismus völkisch-nationalistischer Propaganda und der Weißwäsche von Wehrmacht und Waffen-SS und NS-Organisationen. Nach seiner Ansicht sind die Deutschen die eigentlichen Opfer des Zweiten Weltkriegs. Einige seiner Werke sind in zahlreichen Auflagen erschienen (und erscheinen noch immer), sie bilden auch heute noch einen festen Bezugspunkt für Rechtsextremisten.
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- Der Marsch in das Nichts. 1938 Paul Zsolnay Verlag Berlin, Wien, Leipzig
- Der große Rausch. Rußlandfeldzug 1941 - 1945, Thomas, Zürich, 1949
- Das andere Lidice. Die Tragödie der Sudetendeutschen. Welsermühl Wels 1950
- Buch der Tapferkeit. Druffel Leoni 1953
- Die Uhr blieb stehen. Welsermühl Wels 1953
- Das goldene Feld. Roman aus der Ukraine. Schild München 1957
- Menschen in dem Netz. München, Verlag Welsermühl, 1957
- Stadt ohne Gnade. Ein Roman um Berlin. München, Verlag Welsermühl, 1959
- Die letzte Schlacht. Einheit der Waffen SS in Ungarn 1944 - 1945. Göttingen, Schütz, 1960.
- Der Tag des Gerichts. Türmer München 1961
- Von Versailles zu Adolf Hitler (Der schreckliche Friede)/ Opfergang eines Volkes (Der totale Krieg). 2 Bde. Göttingen, Schütz, 1961/62.
- Der Tag des Gerichts. München, Türmer Verlag, 1962
- Die Uhr blieb stehen. Rastatt, Erich Pabel Verlag, 1963
- Verrat an Deutschland, Spione und Saboteure gegen das eigene Vaterland. Schütz Göttingen 1963
- Verbrechen am deutschen Volk Dokumente alliierter Grausamkeiten 1939 - 1949, K. W. Schütz Göttingen 1964 6. Aufl.
- Les cosaques de Hitler (General Von Pannwitz und seine Kosaken): ". Paris, 1964
- Weder Frieden noch Freiheit. Deutsches Schicksal unserer Zeit. Schütz Göttingen 1965
- Von Versailles nach Nürnberg Der Opfergang des deutschen Volkes, K. W. Schütz Göttingen 1967
- Meineid gegen Deutschland. Eine Dokumentation über den politischen Betrug, Göttingen Schütz 1968.
- Der Sieg der Soldaten. 1. Auflage, Verlag K. W. Schütz., 1969
- Adolf Hitler und seine Bewegung, Der Parteiführer. Verlag K.W. Schütz 1970
- Adolf Hitler und der Krieg, Der Feldherr. Verlag K.W. Schütz 1971
- So wurde Deutschland verraten. Eine Dokumentation über den Verrat in dem 2. Weltkrieg. National-Verlag Hannover 1971
- Die letzte Schlacht Kampf in der Puszta zwischen Budapest und Plattensee Ungarn 1944 - 45, Preuss. Oldendorf Schütz KG 1972
- Willy Brandt - Schein und Wirklkichkeit. Eine Dokumentation. Rosenheim, National-Verlag 1973.
- SPD - ohne Maske. DVG Rosenheim 1974
- SPD ohne Maske, Hannover, National-Verlag
- Willy Brandt - Schein und Wirklichkeit. DVG Rosenheim 1975 (2. Auflage)
- Verbrechen am dt. Volk. Eine Dokumentation alliierter Grausamkeiten. 5. Aufl. Preussisch Oldendorf (1976).
- Generalfeldmarschall Ferdinand Schörner. Ein deutsches Soldatenschicksal. Mut Asendorf 1976
- Die Tragödie der Juden. Preussisch Oldendorf, Schütz, 1979
- Verheimlichte Dokumente. Was den Deutschen verschwiegen wird. FZ-Verlag, München 1988
- Prominente ohne Maske, FZ-Verlag, München 1989
- Verheimlichte Dokumente. München, FZ-Verlag. 1999
Ohne Datierung
- Das Grosse Kesseltreiben. Bleibt der deutsche Soldat vogelfrei? Hannover. Reichsruf - Verlag o. J.
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